Hochsauerlandkreis wird RWP-Fördergebiet


Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) fördert aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe sowie des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Tourismusgewerbes sowie nicht-investive Maßnahmen. „Seit diesem Januar ist der Hochsauerlandkreis RWP-Fördergebiet und dort ansässige Unternehmen können Investitionszuschüsse zum Beispiel für die Errichtung oder Erweiterung von Betriebsstätten erhalten, wenn sie hierdurch gleichzeitig neue Arbeitsplätze schaffen,“ erklärt Michael Rammrath, Förderberater der IHK Arnsberg.
Die Neuabgrenzung der Fördergebiete war aus beihilferechtlichen Gründen erforderlich und steht noch unter dem Vorbehalt der EU-Kommission. „Schon jetzt sollten Unternehmen mit Investitionsvorhaben prüfen, ob sie die Fördervoraussetzungen erfüllen“, empfiehlt Michael Rammrath. „Dabei unterstützen wir sie gerne.“

Der Umfang der Förderung ist abhängig von der Art des Vorhabens und der Größe des Unternehmens. Die konkreten Fördersätze können der Richtlinie des Landes NRW entnommen werden. Nach aktuellem Stand ist das Programm nur für Unternehmen aus Branchen mit überwiegend überregionalem Absatz (außerhalb eines Radius von 50 km um den Investitionsstandort) anwendbar. Außerdem gilt eine Reihe weiterer Beschränkungen beim Zugang. Beantragung und Förderung mit dem RWP laufen – im Gegensatz zu vielen anderen Förderinstrumenten – nicht im Hausbankverfahren. Stattdessen sind die Anträge direkt bei der NRW.BANK zu platzieren. Michael Rammrath empfiehlt, die gebündelte Beratungskompetenz der Landesförderbank und der IHK zu nutzen, da viele Details zu beachten sind.


Ansprechpartner


Michael Rammrath
Dipl.-Bankfachwirt
Tel: 02931 878-172
Fax: 02931 878-100
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