Rohstoffe effizienter nutzen, Abhängigkeiten von internationalen Lieferketten verringern und gleichzeitig Kosten im Blick behalten: Für Unternehmen gewinnt die Kreislaufwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Denn was heute als Abfall anfällt, kann morgen wieder zum Ausgangspunkt für neue Produkte werden. Welche Chancen sich daraus für Unternehmen in Südwestfalen ergeben, zeigt der IHK-Nachhaltigkeitstag 2026 am 29. September in Arnsberg (Königstraße 12, 59821 Arnsberg).
Unter dem Motto „Zukunft Zirkulär: Verstehen. Vernetzen. Umsetzen.“ bringt die IHK Arnsberg Unternehmen, Fachleute und regionale Partner zusammen. Von 14 bis 17 Uhr geht es darum, wie sich Prinzipien der Circular Economy konkret in der betrieblichen Praxis nutzen lassen.
„Kreislaufwirtschaft ist für Unternehmen längst nicht mehr nur eine Frage des Umweltschutzes. Wer Materialien länger im Kreislauf hält, kann Rohstoffkosten und Abhängigkeiten reduzieren und gleichzeitig neue Geschäftsmodelle entwickeln. Gerade für unseren Mittelstand liegt darin eine echte wirtschaftliche Chance“, sagt Lars Morgenbrod, Referent für Nachhaltigkeit bei der IHK Arnsberg.
Beim Nachhaltigkeitstag geben Experten kompakte Einblicke in zirkuläre Geschäftsmodelle, strategische Ansätze und den Digitalen Produktpass. In drei Praxisforen können die Teilnehmer anschließend konkrete Fragestellungen vertiefen und Beispiele kennenlernen, die sich auf den eigenen Unternehmensalltag übertragen lassen. Dabei geht es auch um die Frage, wie Unternehmen mit den wachsenden Anforderungen an Produkte, Materialien und Lieferketten umgehen können.
Die Keynote hält Dr. Stefan Gräter vom Hygienepapierhersteller WEPA. Er zeigt auf, wie zirkuläre Geschäftsmodelle der Grundstein für eine positive wirtschaftliche Entwicklung sein kann.
Die Teilnahme am IHK-Nachhaltigkeitstag ist kostenfrei. Die Plätze in den Praxisforen sind begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten (www.ihk-arnsberg.de/nachhaltigkeitstag).