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CLP-Anpassung für Gefahrstofflager

In der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) wurde der Anhang 2 an die CLP-Verordnung angepasst. Darin wird die Genehmigungspflicht von Lageranlagen bestimmter gefährlicher Stoffe in Abhängigkeit ihrer Lagerkapazität bestimmt. Dadurch können auch bestehende Lageranlagen neu unter die Genehmigungspflicht nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) fallen.

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Gefahrstoffdatenbank der Länder GDL

Die GDL ist ein Gefahrstoffinformationssystem, das umfassende Informationen zu Gefahrstoffen zur Verfügung stellt. Neben Grunddaten wie Stoffnamen mit umfangreicher Synonymliste, Stoffregistriernummern, allgemeiner chemischer Charakterisierung und physikalisch-chemischen Eigenschaften liefert die GDL vor allem Daten zu aktuellen Vorschriften, Verordnungen und Gesetzen.

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Gefährliche Stoffe - GHS/CLP

Weltweit existieren verschiedene Systeme zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien, die zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen können. So wird ein Stoff in einem Land als „giftig“ eingestuft, in einem anderen jedoch als „nicht gefährlich“. Unter Federführung der Vereinten Nationen wurde deshalb ein einheitliches System entwickelt.

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REACH

REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals, also für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien. Die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) ist eine EU-Chemikalienverordnung, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist. Als EU-Verordnung besitzt REACH gleichermaßen und unmittelbar in allen Mitgliedstaaten Gültigkeit. Dadurch wird das bisherige Chemikalienrecht grundlegend harmonisiert.

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Seveso-III-Richtlinie

Für Unternehmen mit bestimmten Mengen an gefährlichen Stoffen gelten zur Gefahrenabwehr für Mitarbeiter dieser sogenannten Störfallbetriebe und deren unmittelbares Umfeld europaweit besondere Schutzanforderungen nach der Seveso-Richtlinie.


Thomas Hupertz
M.Sc.
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