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ihk aktuell

Wirtschaftsgespräch Lippetal: Mit neuen Industrieflächen das Arbeitsplatzangebot ausbauen Auf einer Fläche von 36 Hektar wird in den nächsten Jahren an der A2-Abfahrt Lippetal ein zukunftsweisendes Industriegebiet entstehen. Die insgesamt vier Bauabschnitte entwickeln Lippetal und Hamm gemeinschaftlich. Beim IHK-Wirtschaftsgespräch wurden die Rahmenbedingungen und die Wirkungen des Projekts beleuchtet.

„Wir dürfen uns hier auf eines der wenigen großen Flächenangebote freuen, die künftig in der gesamten Region noch auf den Markt kommen werden“, ordnete IHK-Geschäftsbereichsleiter Thomas Frye das Projekt ein. Hier biete sich die Chance zur Ansiedlung von Unternehmen mit großem Flächen- und gleichzeitig hohem Energiebedarf, denn neben optimaler verkehrlicher Lage werde das Gebiet auch von einer Hochspannungs-Fernleitung berührt. Diese soll künftig Windstrom von der Nordsee nach Süden leiten. Frye betonte aber auch die Notwendigkeit, bei dem hochwertigen Flächenangebot flächensparsam und nachhaltig zu planen. Dies werde über das von der EU geförderte IHK-Projekt „Nachhaltige Wirtschaftsflächen“ konstruktiv begleitet. Die erhofften Ansiedlungen sollten auch dazu beitragen, das Arbeitsplatzangebot in der Gemeinde Lippetal zu verbessern. In der Flächengemeinde beträgt die Arbeitsplatzdichte (ausgedrückt im Verhältnis von Bevölkerungszu Arbeitsplatzzahl) gerade einmal 20 Prozent. Doch diese Arbeitsplätze werden zum größten Teil von Einpendlern besetzt und nur zum deutlich geringeren Teil von Lippetalern selbst. Bürgermeister Matthias Lürbke rechnet durch das Vorhaben perspektivisch mit wachsenden Gewerbesteu44

er-Einnahmen. Dies versetze die Gemeinde in die Lage, ihre Investitionen in die gesamte kommunale Infrastruktur zu erhöhen. Attraktivität kommt Wirtschaft zugute Der daraus resultierende Attraktivitätsgewinn komme auch der ansässigen Wirtschaft zugute. Lürbke, der sich nach 16 Jahren als Gemeindeoberhaupt bei der Kommunalwahl im Herbst nicht mehr zur Wahl stellt, dankte den Unternehmerinnen und Unternehmern für ihr Engagement. Auch mit Unterstützung der Gewerbevereine in Oestinghausen, Lippborg und Herzfeld sei es gelungen, aus der politisch in den

1970er Jahren geschaffenen Großgemeinde ohne eigenen Zentralort ein akzeptiertes Gemeinwesen zu formen. Bestes Beispiel dafür sei die auch künftig von allen Gewerbevereinen veranstaltete Gewerbeschau in Herzfeld. Ein weiteres Gesprächsthema der gut besuchten Veranstaltung im Gasthof Willenbrink in Lippborg war der Ausbau der Windenergie im Lippetaler Gemeindegebiet. „Hier sieht der Entwurf des Regionalplanes einen Windenergiebereich an der Grenze zu Beckum vor“, berichtete Sina Sossna, IHK-Teamleiterin Standort. Sie unterstrich die Möglichkeit, weitere Windräder auch außerhalb dieser Flächen zu errichten. Anlagen seien bis zum Abschluss des Regionalplanes erleichtert

wirtschaft 03+04/2025


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