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ihk aktuell

Automotive-Kongress 2025: Wie sich die Automobilbranche für den Strukturwandel wappnet Südwestfalen zählt zu den bedeutendsten Zulieferregionen der europäischen Automobilindustrie. Kein Fahrzeug auf Europas Straßen kommt ohne Komponenten aus dieser industriellen Hochburg Nordrhein-Westfalens aus. Doch die Branche steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Der Automotive-Kongress Südwestfalen, organisiert von den IHKs Arnsberg, Hagen und Siegen sowie dem Projekt ATLAS, widmete sich den Herausforderungen, neuen Geschäftsmodellen und Zukunftstrends der Automobilindustrie. In den Räumlichkeiten der SIHK Hagen führte Moderator Arndt Brunnert das Fachpublikum durch ein abwechslungsreiches Programm. Ein Highlight war die Podiumsdiskussion, bei der Hanno Kempermann aus dem Expertenkreis Automobilwirtschaft, Axel Vollmann, von der Otto Vollmann GmbH & Co. KG, sowie Ulrich Flatken von der Jörg Vogelsang GmbH & Co. KG über Zukunftsperspektiven und Transformationsstrategien für die Automotive-Region Südwestfalen debattierten. Dabei betonte der Unternehmer Ulrich Flatken, der auch selbst schon erfolgreich mit Hochschulen zusammengearbeitet hat, die Wichtigkeit regionaler Zusammenarbeit mit Blick auf die Transformation hin zur Elektromobilität. Anschließend präsentierten verschiedene Projekte ihre innovativen Ansätze: Von der Entwicklung von E-Komponententrägern über zukunftsweisende Kunststoffe im Automobilbau bis hin zu einem Projekt für nachhaltige Mobilität mit autonom fahrenden Cabs. Die Verantwortlichen nutzten die Gelegenheit, um Impulse 40

Foto: Pflogsch/IHK

Hanno Kempermann aus dem Expertenkreis Automobilwirtschaft (li.) bei der Podiumsdiskussion mit Moderator Arndt Brunnert.

für die Zukunft der Branche zu setzen. Im Rahmen des Regionaldialogs stellte Dr. Muhamed Kudic die Ergebnisse der neuen ATLAS-Studie vor. Die Botschaft war eindeutig: Auch nach dem Ende der Förderung des ATLASProjektes muss die regionale Zusammenarbeit weiter aufrechterhalten werden. Kirsten Kling von der Agentur Mark beleuchtete die Bedeutung der Einbindung von Mitarbeitern in den Transformationsprozess und betonte, dass die berufliche Weiterbildung künftig besonders gefragt sein wird. Jochen Schröder von der GWS (Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis) hob hervor, dass die bestehenden Kompetenzen der südwestfälischen Unternehmen auch in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen werden: „Wir befinden uns in einer schwierigen

Phase, aber die Unternehmen in Südwestfalen haben schon oft gezeigt, wie anpassungsfähig sie sind.“ Thomas Frye von der IHK Arnsberg ging auf die Perspektiven für eine engere Zusammenarbeit innerhalb der regionalen Automobilindustrie ein. Er erinnerte daran, dass vor der Pandemie ein von den IHKs koordiniertes Netzwerk existierte, dessen Nutzung jedoch während der Corona-Zeit stark zurückging. Nun soll auf Basis der Erfahrungen des alten Netzwerks ermittelt werden, welche Bedürfnisse die Unternehmen haben und wie die IHKs die Branche in Zukunft optimal unterstützen können. Parallel zu den Vorträgen und Diskussionen bot die Begleitausstellung zahlreiche Exponate zum Anfassen. In entspannter Atmosphäre konnten die Gäste bei einer kleinen Stärkung ins

wirtschaft 03+04/2025


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