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politik
Foto: Ampezzan/IHK
DIHK-Außenwirtschaftschef Dr. Volker Treier (4. rechte Sitzreihe) mit den Teilnehmern des Außenwirtschaftsfrühstücks.
„Trump hält uns den Spiegel vor“ Mit Sorge und Ungewissheit schauen Wirtschaft und Politik auf die zweite Präsidentschaft von Donald Trump. Bei einem Unternehmer-Frühstück mit DIHK-Außenwirtschaftschef Dr. Volker Treier richtete sich der Blick aber vor allem nach innen.
D
ie Vereidigung des 47. US-Präsidenten war gerade einmal einige Stunden her – eigentlich zu früh für eine Einschätzung der künftigen Wirtschaftspolitik. Bevor er sich deshalb zu sehr in Spekulationen begab, stellte Dr. Volker Treier Grundsätzliches heraus: „Der Unternehmer Trump wird die Wirtschaft in den Mittelpunkt rücken“, prognostizierte er und forderte Deutschland dazu auf,
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es ihm gleich zu tun und die Wettbewerbsbedingungen auf den Prüfstand zu stellen. Treier sieht Deutschland da in der Rolle eines Marathon-Läufers, dem man ein Bein hochgebunden hat. „Und weil er so natürlich hinterherläuft, versucht man es nun mit Doping.“ Das sei wohl wenig vielversprechend und deshalb müsse man eher auf Entfesselung setzen als auf Subventionen.
„Trump hält uns den Spiegel vor, in dem nun unsere eigenen Versäumnisse offensichtlich werden“, diagnostizierte Volker Treier und setzte damit den Impuls für eine Diskussion über die nationale Wirtschaftspolitik. Vor allem die Energiepolitik, die zu einseitig auf Dekarbonisierung um beinah jeden Preis und zu wenig auf Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit setze, gerät so in
wirtschaft 03+04/2025
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