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INHALT:

100 Jahre Firma Johann Mues Im Februar 1924 ist die Firma Johann Mues Metall- und Holzverarbeitung e.K. in Eslohe-Reiste gegründet worden und hat im vergangenen Jahr das 100-jährige Jubiläum gefeiert. Anfangs wurde neben der Landwirtschaft Strom erzeugt mit Wasserkraft und einer Turbine. Später wurde die Produktion der Holzwäscheklammer entwickelt. Anfang der 1950er-Jahre wurde zusätzlich die Fertigung von Holzkleiderbügeln aufgebaut. Nach einem Großbrand im Juni 1964 wurde der Betrieb mit einer neuen Halle wiederaufgebaut. Verarbeitet wurde ausschließlich Buchenstammholz aus der Region. Der Draht für die

Wäscheklammernfeder kam ebenso aus dem nahen Umland und zeichnete sich durch seine hohe Spannkraft aus, weshalb die Holzwäscheklammer etwa ab dem Jahr 2000 in der Autoglasfertigung weltweit nachgefragt wurde. Die Metallverarbeitung begann 1990 mit dem Kauf des ersten Drehautomaten. Johannes-Georg Mues, jetziger Firmeninhaber in dritter Generation, fertigt Klein- und Mittelserien von CNC-Drehteilen, die in Geräten für die Emissionsmessung (Abgastechnik) Verwendung finden. Verarbeitet wird Edelstahl und technischer Kunststoff. Ende 2016 wurde die Holzproduktion eingestellt.

Foto: Johann Mues Metall- und Holzverarbeitung

Johannes-Georg Mues (li.) erhielt zum 100-jährigen Jubiläum seines Unternehmens die Urkunde von Michael Rammrath (IHK).

50 Jahre Ritschny Schrott- und Metallhandel GmbH Als 1974 Recycling noch ein Fremdwort war, gründete Wilhelm Ritschny gemeinsam mit Klaus Ogrzey in Arnsberg ein Metallhandelsunternehmen. Beide kauften metallische Reststoffe aus der Produktion der Sauerländer Metallunternehmen und vermarkteten diese Wertstoffe an Gießereien und Stahlwerke. Fünf Jahrzehnte später ist das Unternehmen in den Händen von Jan Ritschny als Vertreter der dritten Generation der Familie Ritschny. Sohn Stanislaus und Enkel Jan haben das Unternehmen von Wilhelm Ritschny kontinuierlich ausgebaut und sich weitere Märkte und Kunden erschlossen. Rund um das Kerngeschäft des Metall-Recyclings hat das Unternehmen komplette Entsorgungskonzepte für Betriebe entwickelt und führt nicht gefährliche Abfälle der Verwertung zu. Heute beschäftigt die Ritschny

wirtschaft 03+04/2025

Foto: Ritschny Schrott- und Metallhandel GmbH

Jan Ritschny (r.) erhielt die Jubiläumsurkunde von IHK-Geschäftsbereichsleiter Thomas Frye.

Schrott- und Metallhandel GmbH an den Standorten Arnsberg und Warstein-Niederbergheim 35 Mitarbeitende. Rund 42.000 Tonnen Eisen- und Nicht-Eisenmetalle erfasst und trans-

portiert der Handelsbetrieb nicht nur im Sauerland, sondern auch in Teilen des Ruhrgebiets und Ostwestfalens und führt diese einer nachhaltigen Verwertung zu.

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