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aus der region
Foto: Petri/IHK
Sylvia und Carsten Okunneck zusammen mit Maurice Hattendorff (Mitte) und Fachberater Oliver Hötte (re.).
Ein Beispiel für gelebte Inklusion Was braucht es, um Menschen mit Behinderung erfolgreich in den Arbeitsalltag zu integrieren? Um diese Frage zu beantworten, können Betriebe sich an die Einheitliche Ansprechstelle für Arbeitgeber (kurz EAA) wenden, die vom LWL-Inklusionsamt bei der IHK Arnsberg eingerichtet wurde. So entstand auch der Kontakt zwischen Fachberater Oliver Hötte und Sylvia sowie Carsten Okunneck. Die Inhaber des Bauernstübchens in Warstein-Mühlheim zeigen, wie Inklusion in der Praxis funktioniert, und berichten gemeinsam mit ihrem Auszubildenden Maurice Hattendorff über die Arbeit in ihrem Lokal.
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it 90 Sitzplätzen im Restaurant, 65 im gemütlichen Stübchen und den zwei Kegelbahnen ist das Bauernstübchen nicht nur bei Stammtischen und Kegelgruppen beliebt, sondern auch für seine gutbürgerliche Küche bekannt. Bereits seit 1976 ist es Bestandteil der Region, übernommen haben Sylvia und Carsten Okunneck es im Juli 2017. Seitdem
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führen die beiden das Lokal als eingespieltes Team – er als Koch, sie vor allem im Service. Unterstützt werden sie von einer Angestellten, drei Aushilfen und zwei Auszubildenden. Einer dieser beiden Auszubildenden ist Maurice Hattendorff. Er selbst ist Autist und absolvierte zunächst eine Ausbildung zum „Fachpraktiker Küche“ im Berufsbildungswerk des
Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Soest. Währenddessen erfuhr er über einen Freund von einem Zeitungsbericht über das Bauernstübchen, in dem stand, dass das Lokal noch einen Auszubildenden suche. Zusammen mit der Mutter seiner Freundin, die ohnehin oft zu Gast im Bauernstübchen sei, stellte er sich dann dort vor.
wirtschaft 03+04/2025
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