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Nachfolgereport NRW befragt. Im Vergleich zum Nachfolgereport 2019 hat sich die Lage weiter zugespitzt. Nach Berechnungen im Auftrag von IHK NRW, liegt die Zahl der übergabereifen Unternehmen aktuell fast um 40.000 höher als noch vor fünf Jahren. Nahezu jeder zweite Inhaber eigentümergeführter Unternehmen in NRW ist inzwischen älter als 55 Jahre. „Damit ist in knapp 200.000 Betrieben – also fast in jedem vierten Betrieb in NRW – die Inhaberin oder der Inhaber 60 Jahre oder älter“, berichtet Stoffels. „Hier rollt eine Welle auf die NRW-Wirtschaft zu.“ „Für die abgebende Generation wird es in den kommenden Jahren aber noch schwieriger, das Unternehmen in gute Hände zu übergeben“, prognostizierte der IHK-Präsident. Denn die klassischen Gründerjahrgänge der 25- bis 45-Jährigen schrumpften und die frühere Selbstverständlichkeit einer familieninternen Übernahme durch Tochter oder Sohn existiere nicht mehr. „Nur noch 40 Prozent der

Unternehmerinnen und Unternehmer planen, ihr Unternehmen innerhalb der Familie zu übergeben“, nannte Stoffels ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Ab 55 Jahren Übergabe planen Im Bezirk der IHK Arnsberg sind etwa 20.500 Familienunternehmen aktiv, wovon etwas mehr als 50 Prozent von Inhabern geführt werden, die das 55. Lebensjahr überschritten haben. Gerade hier muss das Thema Unternehmensnachfolge angepackt werden, da die rechtzeitige und professionelle Nachfolgeplanung ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Gelingen der Nachfolgeregelung ist. Ab einem Alter von 55 Jahren sollte die abgebende Generation beginnen, die Übergabe zu planen. Fünf bis zehn Jahre Vorbereitungszeit sind keine Seltenheit. Erfreulicherweise beschäftigten sich Unternehmerinnen und Unternehmer zu einem früheren Zeitpunkt mit der Nachfolgeregelung als noch vor Jahren.

Drei von vier der Befragten ab 55 Jahren haben eine klare Vorstellung vom Übergabezeitpunkt. 70 Prozent davon befinden sich bereits in der Phase der Informationsbeschaffung. Die IHKs in NRW unterstützen den Nachfolgeprozess mit Informationsangeboten über eine fachkundige Einzelberatung bis hin zur vertraulichen Vermittlung von potenziellen Nachfolgern durch den IHK-Nachfolgepool und der nexxt-change Unternehmensbörse. Eine zusätzliche Hilfe bietet die digitale Plattform Unternehmenswerkstatt NRW (UWD). Sie stellt Tools für die strukturierte Nachfolgeplanung bereit. Dabei vereint sie digitale Möglichkeiten mit individueller Betreuung der IHK-Nachfolgeexperten. Ziel der IHK ist es, den Unternehmensbestand und damit die Arbeitsplätze soweit wie möglich zu erhalten. André Berude

02931 878-142

berude@arnsberg.ihk.de

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