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Foto: Petri/IHK
Stellten die Ergebnisse der Konjunktur-Befragung der IHK Arnsberg vor (von links): Jörg Nolte (IHK-Hauptgeschäftsführer), Ingo Ritter (Sparkasse Mitten im Sauerland), Marion Steinberg (Steinbergs Wildewiese), Hubertus Gössling (Gössling Spedition GmbH), Andreas Knappstein (IHK-Präsident), Verena Adler (WESTKALK Vereinigte Warsteiner Kalksteinindustrie GmbH & Co. KG) und Stefan Severin (Leiter Kommunikation und Volkswirtschaft IHK Arnsberg).
minus 29,8 Punkten die schlechteste Lagebewertung aller Branchen auf. Fast die Hälfte der Unternehmen (46 %) bewertet die aktuelle Situation negativ. Im Herbst lag dieser Wert noch bei minus vier Punkten, sodass sich die Lage erheblich verschlechtert hat. Auch die Erwartungen sind düster: Mit minus 25,5 Punkten liegt der Saldo nur knapp hinter der Industrie. Besonders betroffen ist der konsumnahe Großhandel mit minus 31 Punkten, während der produktionsnahe Bereich mit minus 17 Punkten etwas besser abschneidet. Auch hier zeigt sich eine zunehmend angespannte Ertragslage, bei der 50 Prozent der Unternehmen von sinkenden Erträgen berichten. Die Auftragslage entwickelt sich ebenfalls negativ: zwölf Prozent bewerten diese als gut, 32 Prozent als schlecht. Trotz leichter Verbesserungen bleiben die Investitions- und Beschäftigungsabsichten negativ. Die größte Herausforderung bleibt die Inlandsnachfrage (75 % Nennungen). Auch die Arbeitskosten gewinnen an Bedeutung (65 %), während der Wechselkurs im Großhandel eine größere Rolle spielt (21 %), im Vergleich zu anderen Branchen.
wirtschaft 03+04/2025
Dienstleistungen: Unterschiedliche Entwicklungen Die Dienstleister melden insgesamt eine bessere Lagebewertung als viele andere Branchen. Der Lagesaldo liegt mit plus 9,5 Punkten leicht über dem Herbstwert. Allerdings trübt sich der Ausblick ein: Die Geschäftserwartungen sinken deutlich auf minus 15,2 Punkte. Der Auftragsbestand wird von 33 Prozent der Unternehmen als gut und von 27 Prozent als schlecht bewertet. Wie zu Beginn beschrieben, schätzen die haushaltsnahen Dienstleistungen ihre Lage und Erwartungen positiver ein als die unternehmensnahen. Die Ertragslage wird insgesamt kritisch bewertet: Mit einem Saldo von minus 26 Punkten hat sich die Situation gegenüber dem Vorjahr nochmals verschlechtert. Zudem nehmen sowohl Beschäftigungsals auch Investitionsabsichten weiter ab. Als größte Risiken werden der Fachkräftemangel, die Inlandsnachfrage und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen genannt. Von allen Branchen zeigt das Verkehrsgewerbe die positivste Einschätzung.
Kritische
Ertragslage
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