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Foto: Unkas Photo - stock.Adobe.com
Bau und Industrie ohne Schwung
W Nur 14 Prozent der Industrie-
betriebe mit Lage zufrieden
enig Dynamik, kaum Zuversicht: Es sind schwere Zeiten, in denen sich Industrie- und Bauunternehmen befinden. Während in der Bauwirtschaft Altaufträge für eine wenigstens mäßige Auslastung sorgen, steckt die Industrie weiter im Konjunkturtal. 145 Bau- und Industriebetriebe und haben sich an Konjunkturumfrage zu Beginn des Jahres beteiligt. Industrie: Kaum Aufhellung Besondere Sorgen bereitet die Industrie. Sie ist schmerzhaft von der Rezession betroffen. Entsprechend fallen auch zu Jahresbeginn ihre Umfrageergebnisse aus. Nur 14 Prozent der Befragten sind mit ihrer wirtschaftlichen Lage zufrieden, 37 Prozent unzufrieden. Es ist nur ein schwacher Trost, dass damit fast zwei Drittel der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe
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ihrer Lage zumindest ein „Befriedigend“ gaben - im Herbst 2024 waren das lediglich 56 Prozent. Auf niedrigem Niveau konnten die Betriebe also wieder etwas Fahrt aufnehmen. Doch bleibt die Situation extrem angespannt, was sich auch an nur mäßig gefüllten Auftragsbüchern ablesen lässt. Von der schwierigen Lage in der Industrie berichtet auch Verena Adler, Geschäftsführerin von Westkalk aus Warstein: „Wir liefern 20 bis 30 Prozent unseres Absatzes in die Zementindustrie. Dort gibt es derzeit große Probleme – erstmals haben Zementbetriebe unterjährig absatzbedingt ihre Öfen heruntergefahren. Das ist wirklich historisch, denn ein Abschalten der Öfen ist aufwändig und teuer. Normalerweise passiert das nicht.“ Die einzige Ausnahme bildet die Gruppe der Verbrauchsgüterhersteller. Dort geben 28 Prozent der Betriebe ihrem Auftragsbestand ein wirtschaft 03+04/2025
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