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titel

Es fehlt an Schwung

und echter Zuver-

sicht.

Andreas Knappstein

D

as Positive: Der Klimaindikator, berechnet aus Lage- und Erwartungswerten, ist um drei Punkte auf 84 gestiegen. Allerdings liegt er damit weiterhin deutlich unter der Wachstumsgrenze von 100 Punkten. „Es fehlt an Schwung und echter Zuversicht. Noch besorgniserregender ist die Gefahr langfristiger struktureller Schäden“, so Knappstein. Die Lageeinschätzungen haben sich insgesamt leicht verbessert, bleiben jedoch auf niedrigem Niveau. Besonders schwierig bleibt die Situation in der Industrie, die weiterhin mit schwacher Auslastung und einer angespannten Ertragssituation kämpft. „Vor allem die hohen Energie- und Arbeitskosten lassen die Margen permanent sinken. Gerade bei den Energiekos-

ten ist es weiterhin dringend geboten, an den politischen Stellschrauben zu drehen“, so IHKHauptgeschäftsführer Jörg Nolte. Branchen im Überblick Der Großhandel verzeichnet mit einem Lagesaldo von -30 Punkten die schwächste Einschätzung aller Branchen. Die Auftragslage hat sich in den vergangenen Monaten drastisch verschlechtert. Im Einzelhandel fällt das Urteil etwas besser aus: Der Lagesaldo liegt hier bei -10 Punkten. Generell schneiden verbrauchernahe Branchen besser ab als B2B-Sektoren. So hat das Gastgewerbe seit längerem erstmals wieder ein – wenn auch schwaches – positives Lagesaldo erreicht. Und auch bei Dienstleistern zeigt sich die Schere: personenbezogene Dienstleister entwickeln sich besser als unternehmensnahe. In der Bauwirtschaft hat sich die Lage erneut verschlechtert. Lange konnte die Branche von einem hohen Auftragsbestand zehren. Mittlerweile ist dieser Bestand weitestgehend aufgebraucht. Während der Tief- und Ausbaubereich noch stabil ist, zeigt der Hochbau Schwäche. Dennoch bleibt der Lagesaldo der Bauwirtschaft positiv. Der Verkehrssektor konnte mit einem Lagesaldo von +18 Punkten sogar leicht zulegen. Gedämpfte Erwartungen und steigende Risiken Die wirtschaftlichen Erwartungen bleiben

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wirtschaft 03+04/2025


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