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Seite 7: DIHK setzt auf „Zeitenwende in der Wirtschaftspolitik“ Angesichts der strukturellen Krise am Standort Deutsc...

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DIHK setzt auf „Zeitenwende in der Wirtschaftspolitik“ Angesichts der strukturellen Krise am Standort Deutschland setzt die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) auf eine Zeitenwende in der Wirtschaftspolitik. Deutschland könne seine langanhaltende Wachstumsschwäche nur überwinden, wenn die künftige Bundesregierung ihre Agenda an der Maxime ‚Wirtschaft first‘ ausrichte, sagte DIHK-Präsident Peter Adrian der Nachrichtenagentur Reuters zum Jahreswechsel in einem Interview. Die

Foto: DIHK / Werner Schuering

Fachkräftemangel trifft auf Strukturprobleme

Personalengpässe und strukturelle Herausforderungen wirken für die Unternehmen hierzulande derzeit als „doppelte Wachstumsbremse“. Das zeigt der Fachkräftereport 2024/2025 der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Demnach sinkt einerseits die Personalnachfrage infolge wirtschaftlicher Schwäche, andererseits haben viele Unternehmen Schwierigkeiten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Darüber hinaus entsteht ein klassisches Mismatch-

wirtschaft 03+04/2025

Problem: Betriebe, die einstellen möchten, suchen andere Qualifikationen als die verfügbaren. Im Ergebnis geben 43 Prozent der Unternehmen an, offene Stellen teilweise nicht besetzen zu können. „Fachkräftemangel trifft auf Strukturprobleme“, fasst der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks die Situation zusammen. Besonders alarmierend: Die Engpässe betreffen oft Branchen, die für Zukunftsaufgaben eine große Rolle spielen.

Unternehmen benötigten einen „glaubwürdigen wirtschaftspolitischen Kurs, der Bedingungen für Investitionen und Wachstum verbessert“, so Adrian. Als Sofortsignale an die Unternehmen empfahl er neben einem massiven Bürokratieabbau eine Rücknahme energiepolitischer Belastungen, Erleichterungen bei der Infrastruktur sowie eine Unternehmenssteuerreform mit starken Anreizen für mehr Investitionen.

Impulse für fairen Wettbewerb im globalen E-Commerce Online-Plattformen aus Drittländern, die mit teils unfairen Mitteln Kaufkraft abschöpfen, machen deutschen Einzelhändlern das Leben schwer. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat zehn Vorschläge zusammengestellt, wie sich für den Handel wieder mehr Chancengleichheit im internationalen Wettbewerb herstellen ließe. „Die Internationalisierung des Handels ist eine äußerst wichtige Errungenschaft“, stellt DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier klar. „Aber der Handel muss zu fairen Bedingungen stattfinden. Für alle Anbieter müssen also die gleichen Regeln und Vorgaben gelten.“ Auch die Hersteller hätten zunehmend Probleme mit außereuropäischen Online-Marktplätzen, die sich nicht an die strengen in Deutschland und der EU geltenden Vorschriften und Standards hielten. In ihrem Impulspapier ‚Für einen fairen Wettbewerb‘ führt die DIHK zehn Maßnahmen auf, die helfen könnten. Dazu zählt laut Treier unter anderem eine Reform der WTO-Handelsregeln, die der zunehmenden Digitalisierung des Welthandels Rechnung trägt. Ausführlicher Bericht S. 26 5


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