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Aus- und Weiterbildung

Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen

Ausbildung

Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen beraten und betreuen private und gewerbliche Kunden zu allen Themen rund um deren Vorsorge zum Beispiel bei Berufsunfähigkeit, einem Unfall oder im Alter. Sie unterstützen mit Versicherungen für ihr Auto, ihre Wohnung oder ihr Haus sowie bei privaten Haftpflichtschäden. Dabei stehen Sie Ihren Kunden/-innen mit Rat und Tat zur Seite: Sie klären deren Risiken ab, erstellen individuelle Angebote und schließen Verträge. Ebenso helfen Sie Ihren Kunden/-innen im Schadensfall, damit sie schnell Unterstützung erhalten. Sie passen die Verträge an die Lebenssituation Ihrer Kunden/-innen an und beraten sie, wie diese Immobilien finanzieren und ihr Vermögen gut anlegen können.

Mit der Novellierung zum 1. August 2022 soll der neue Beruf Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen den zunehmenden Digitalisierungsprozessen in der Versicherungswirtschaft Rechnung tragen. Anstelle der bisherigen Fachrichtungen sind Wahlqualifikationen geplant. Die bisherige Produktorientierung soll künftig in Kundenbedarfsfeldern (zum Beispiel Mobilität, Wohnen, Gesundheit etc.) abgebildet werden.

Ausbildungsordnung (pdf)
Ausbildungsplan / Sachliche und zeitliche Gliederung (pdf)
Ausbildungsplan / Sachliche und zeitliche Gliederung (.docx)
Ausbildungsvertrag
Antrag auf Verlängerung, Verkürzung, Löschung der Ausbildung
Vorzeitige Anmeldung zur Abschlussprüfung

Basisinformation zum neuen Berufsbild (DIHK)

Hinweis: Die neue Ausbildungsverordnung enthält keine Übergangsregeln. Alle Verträge, die ab dem 1. August 2022 beginnen, fallen automatisch unter die neue Verordnung “Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen” und umgekehrt alle Verträge, die spätestens am 31. Juli 2022 starten, unter die alte Verordnung.

Abschlussprüfung Teil 1 + Teil 2

Die sogenannte gestreckte Abschlussprüfung besteht aus Teil 1 und Teil 2.  Beide Teile bilden als Abschlussprüfung eine Einheit – auch wenn die Prüfungsleistungen an unterschiedlichen Terminen erbracht werden.

Teil 1 findet im vierten Ausbildungshalbjahr statt und zählt mit 20 % in die Endnote – die an dieser Stelle bisher übliche Zwischenprüfung entfällt.

Teil 2 wird zum Ende der Ausbildung geprüft.

Prüfungstermine 

Checkliste zur Beurteilung der Komplexität einer Fachaufgabe
Zeitplan
Hinweise


Karrieremöglichkeiten

Nach Abschluss der Ausbildung gibt es vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten mit der IHK-Weiterbildung:

Karrieremöglichkeiten Finanzbranche
Broschüre IHK-Berufsausbildung und Aufstiegsfortbildung

 

Höhere Berufsbildung

Ein wesentlicher Pfeiler für den unternehmerischen Erfolg ist eine ausreichende Zahl qualifizierter Fachkräfte, die einen aktuellen Wissensstand haben und in der Lage sind, dieses Wissen in die komplexen Prozesse des Unternehmens einzubringen. Um diese notwendigen Fachkräfte zu gewinnen, setzen Betriebe zunächst auf die eigene Ausbildung. Darüber hinaus ist auch die Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bedeutung, denn nur mit Hilfe einer strategischen Personalplanung bzw. -entwicklung kann die Zukunftssicherung des Unternehmens dauerhaft gewährleistet werden.

Höhere Berufsbildung
DQR - Deutscher Qualifikationsrahmen

Unterscheidungsmerkmale der Fortbildungsmöglichkeiten:

Fachwirt:                           Nimmt Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben der jeweiligen Branche auf mittlerer Ebene wahr.
Industriemeister:               Qualifizierte industriell-technische Führungskraft.
Betriebswirt:                      Bereits erfolgreich als Fachwirt bewährt, kann selbständig Leitungsaufgaben wahrnehmen.
Technischer Betriebswirt: Bereits erfolgreich als Industriemeister bewährt, kann leitende Führungspositionen im technischen Bereich
                                          wahrnehmen. Als Führungskraft kann er integrative Aufgaben an der Schnittstelle des technischen und
                                          kaufmännischen Funktionsbereiches übernehmen.