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Verkehrspolitisches Leitbild für die Region Hellweg-Sauerland

Die Region Hellweg-Sauerland braucht auch in Zukunft eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur bei allen Verkehrsträgern. Mit einem verkehrspolitischen Leitbild legt die IHK Arnsberg erstmals ein umfassendes und verkehrsträgerübergreifendes Gesamtkonzept für den langfristigen Infrastrukturausbau und die Verkehrsangebote vor.

Mobilität ist ein wesentlicher Aspekt unseres Wirtschaftslebens. Ein funktionierender Warenaustausch ist Voraussetzung und Garant für Wachstum und Wohlstand unserer Gesellschaft. Wer wüsste das besser, als die Menschen in der Industrieregion Hellweg-Sauerland. Moderne Logistikkonzepte und ein leistungsfähiger Personenverkehr setzen eine hohe Zuverlässigkeit der Verkehrssysteme voraus. Straße, Schiene, Schifffahrt und Luftverkehr sind aber angesichts eines Güterverkehrswachstums um 70 % bis 2025 nur verlässlich, wenn ihre Kapazitäten und ihr technischer Zustand kontinuierlich angepasst werden.

Wo hier am Hellweg und im Sauerland der Schuh drückt und wo zukünftig besonderer Handlungsbedarf besteht, das hat der IHK-Verkehrsausschuss in einem Leitbild zusammengetragen. Herausgekommen ist ein umfangreiches Werk, das von der IHK-Vollversammlung am 13. März beschlossen wurde. Es ist damit zum verbindlichen Ziel der IHK-Politik geworden. Manch altbekannte Forderung, aber auch der eine oder andere neue und für manchen vielleicht ungewohnte Ansatz sind darin zu finden. Erstmals aber werden die mittel- und langfristigen Anforderungen an die Infrastruktur nicht isoliert für einzelne Vorhaben oder Verkehrsträger betrachtet, sondern fließen in einem integrierten Gesamtansatz ein.

„Wir werden noch mehr als in der Vergangenheit unser Augenmerk auf die sukzessive Umsetzung der verschiedenen Bausteine richten“, verspricht Dieter Epping. Dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses der IHK ist dabei natürlich bewusst, dass dafür oft ein langer Atem erforderlich ist. „Gerade weil von der ersten Idee bis zur Realisierung häufig eine Generation heranwächst, müssen wir jetzt handeln“, ist er von der Notwendigkeit des kontinuierlichen Mahnens und Forderns überzeugt. Die IHK jedenfalls sei zu einem kritisch-konstruktiven Dialog mit der Politik ebenso wie mit Befürworten und Kritikern ihrer Thesen und Projektvorschläge jederzeit bereit. Letztendlich – so Epping – gehe es darum, der Wirtschaft einen langfristig wettbewerbsfähigen Standort bereitzustellen. Denn unabhängig von wechselnden Konjunkturzyklen, Veränderungen in der technischen Entwicklung oder neuen Produkten und Nachfragetrends bleibe eine Erkenntnis von Dauer: Mobilität ist Zukunft!

 

 

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