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Aus- und Weiterbildung

In NRW können nun junge Berufstätige auch ohne Abitur uneingeschränkt studieren. Voraussetzung für ein Studium in einer Fachrichtung, die der Berufsausbildung entspricht, ist ein Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung und drei oder mehr Jahre Berufserfahrung in einem fachlich der Ausbildung entsprechendem Beruf.

 

Die von Wissenschaftsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart erlassene „Verordnung über den Hochschulzugang für in der beruflichen Bildung Qualifizierte“ regelt den Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte neu und deutlich flexibler als bisher. Damit stehen seit dem 12. März 2010 entsprechend qualifizierten Berufstätigen ohne zusätzliche Auflagen die Türen aller Hochschulen, Fachhochschulen und Universitäten in Nordrhein-Westfalen offen. Für unsere ausbildenden Betriebe ist das ein Durchbruch in der Vergleichbarkeit beruflicher und schulischer Bildung. Diese Öffnung ist damit auch ein wichtiger Schritt zur Steigerung der Attraktivität dualer Ausbildung.

 

Stipendiaten der Industrie- und Handelskammern, die im Sinne des Aufstiegstipendienprogramms des Bundes gefördert werden, benötigen dazu nur zwei Jahre entsprechender Berufserfahrung. Dadurch wird auch den neuen Stipendiaten der IHK Arnsberg, die am 11. März 2010 in die Begabtenförderung aufgenommen wurden, ein Jahr geschenkt. Ganz neu ist, dass unter anderem ein Fortbildungsabschluss im Anschluss an eine Berufsausbildung, wie der Betriebs- oder Fachwirt der IHK Arnsberg die freie Wahl eines Studienganges ermöglicht. Eine fachliche Bindung entfällt. Auch Absolventen anderer Fortbildungsabschlüsse der IHK sowie Industrie- und Handwerksmeister können nun aus dem gesamten Portfolio der angebotenen Studiengänge wählen. Den Flyer erhalten Sie kostenfrei bei Britta Berghoff (02931/878-116, berghoff@arnsberg.ihk.de).