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Bundesverkehrswegeplan: B 55 Ortsumgehungen werden weiter geplant

Die Ortsumgehungen der B 55 in Warstein und Erwitte haben nun doch wieder eine Zukunft. In der am Wochenende bekannt gewordenen zweiten Entwurfs-Fassung des Bundesverkehrswegeplans ist die Ortsumgehung Erwitte wieder in der höchsten Planungskategorie „vordringlicher Bedarf“ enthalten, die Umgehung Warstein immerhin in der Stufe „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“.

„Das ist ein schöner Erfolg der Bemühungen von Politik, Wirtschaft und Bürgern aus der Region, bei dem alle ausnahmslos an einem Strang gezogen haben“, bewertet IHK-Geschäftsbereichsleiter Thomas Frye diese Entwicklung.

Die IHK hatte bereits Mitte April gemeinsam mit den Bürgermeistern und den Bundestagsabgeordneten bei einem Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium in Berlin Mängel im Bewertungsverfahren aufgedeckt und die Zusage zu einer Nachbewertung erhalten. Diese haben jetzt offenbar zu einem günstigeren Nutzen-Kosten-Verhältnis als Grundlage für die Höherstufung geführt.

Mit der Einstufung sind für die Umgehung Erwitte allerdings massive Planänderungen zu erwarten. Denn die B  55 –Umgehung wurde mit der B 1-Südumgehung in Erwitte zusammengefasst und bewertet. Es soll ein Anschluss von der künftigen Südumgehung zur B 55 südlich Lippstadt hergestellt werden, der noch „ohne Planung“ ist. Das ist mehr als nur ein deutlicher Hinweis darauf, dass die seit Jahrzehnten geplante Umfahrung westlich Stirpe nicht weiter verfolgt werden soll.

An der Entlastung der Wäster-Stadt kann trotz der nachrangigen Bedarfseinstufung unverändert weiter geplant werden. Eine Finanzierung ist allerdings bis 2030 nicht sichergestellt. Das schließt aber einen früheren Baubeginn nicht völlig aus, denn auch in der Vergangenheit wurden immer wieder baureife Projekte aus Mitteln finanziert, die ursprünglich für andere Projekte vorgesehen waren.

 

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